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Joachim Keßler
23.03.2010 - 09:28 Uhr

Die Aussagen des untenstehenden Kommentars, die Bayerischen Staatsforsten verwendeten "auch rechtlich nicht zulässige Mittel", weisen wir von uns.
Unser Unternehmen bewirtschaftet einen großen Teil der ökologisch und wirtschaftlich wertvollsten Wälder Bayerns.
Mit der Jagd wollen wir waldverträgliche Schalenwildbestände
schaffen und erhalten. Die natürliche Verjüngung
der standortgemäßen Baumarten muss im Wesentlichen
ohne Schutzmaßnahmen möglich sein. Damit stellen wir
sicher, dass die uns anvertrauten Wälder auch in Zukunft
ihre Schutz-, Erholungs- und Nutzfunktionen optimal
erfüllen können.
Wir fühlen uns der Kreatur verpflichtet. Auch ein artenreicher
und gesunder Wildbestand ist unser Ziel, den
ganzjährig geschonten Wildarten gilt unser besonderes
Augenmerk. Wildbiologische Erkenntnisse setzen wir
auf der ganzen Fläche um. Mit der Intervalljagd und
großräumigen Bewegungsjagden minimieren wir den
Jagddruck.

Michael Reichel
20.03.2010 - 15:13 Uhr

"Das Jahr 2010 ist dem Schutz der Biodiversität gewidmet, einer Aufgabe, bei der auch allem die Forstwirtschaft gefordert ist."
Sind bei der "Vielfalt der Lebensräume und Lebewesen" die Schalenwildarten etwa ausgeklammert ? In manchen Revieren ( nicht in allen !) habe ich schon diesen Eindruck nach den jahrelangen "Kriegszügen" gegen Rotwild, Reh und Gams.
Die bayerischen Staatsforsten machen sich unglaubwürdig, wenn sie auf dieser Seite "das Jahr der Biodiverstität" ausrufen und auf der anderen Seite immer höhere Abschußzahlen mit allen ( auch rechtlich nicht zulässigen) Mitteln durchsetzen und Rot- und Gamswild aus ihren Lebensräumen "entfernen".

Mit freundlichen Grüßen

Michael Reichel