BAYERISCHE STAATSFORSTEN sichert intakten Bergwald

Im Rahmen der Internationen Bergwaldtagung in Sonthofen bekräftigte Reinhardt Neft, zuständiger Vorstand der Bayerischen Staatsforsten, die Verantwortung seines Unternehmens für die Bergwälder im Eigentum des Freistaats Bayern:

07.07.2005 - Regensburg „Die Pflege und Verbesserung der Gebirgswälder sieht die Bayerische Staatsforsten als gesellschaftliche Verpflichtung und positive Herausforderung, die wir aktiv angehen werden.“

Das neu gegründete Unternehmen Bayerische Staatsforsten trägt seit 1. Juli 2005 die Verantwortung für die Bewirtschaftung von rund 60 Prozent der Wälder im bayerischen Hochgebirge. Ein ganzheitliches Bewirtschaftungs- und Pflegekonzept gewährleistet künftig die vielfältigen Schutzfunktionen dieser rund 145.000 Hektar naturnaher Bergmischwälder. Waldbauliche und jagdliche Überlegungen sowie Erfahrungen aus der Sanierungspraxis im Gebirgswald sind Grundlage der mittelfristigen forstbetrieblichen Planungen.

„Wirtschaftliche Nutzung und Extensivierung sind kein Widerspruch! Wir brauchen intelligente Ansätze, um die Bewirtschaftung und Pflege des Bergwaldes finanzierbar zu halten. Ein fairer Dialog mit anderen Nutzern und eine Partnerschaft mit allen Verantwortungsträgern, ist Ziel der Bayerischen Staatsforsten“, so Reinhardt Neft.

Das Unternehmen erhält künftig projektbezogen für Maßnahmen der Schutzwaldsanierung und -pflege im Staatswald jährliche Finanzmittel vom Freistaat Bayern. Im zweiten Halbjahr 2005 stehen hierfür rund fünf Millionen Euro zur Verfügung.



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