Offene Waldwiesen für Schwarzstorch & Co
Der Forstbetrieb Flossenbürg des Unternehmens BAYERISCHE STAATSFORSTEN pflegte in den vergangenen Wochen seine wertvollen Biotope im Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald.
08.11.2005 - Flossenbürg Die Vorstände des Unternehmens Reinhardt Neft und Karl Tschacha betonten am Beispiel der gerade durchgeführten Maßnahmen auf der Pfarrwiese bei Georgenberg: „Die Bayerische Staatsforsten stellt sich ihrer Verantwortung für den Naturschutz auf waldfreien Flächen.“
Auf insgesamt 35 Hektar Waldwiesen im Forstbetrieb Flossenbürg wurde aufwachsender Jungwald beseitigt und so der Lebensraum für die heimischen Tier- und Pflanzenarten verbessert. Selten gewordene Leitarten wie Arnika auf Magerrasen und der Schwarzstorch an Feuchtbiotopen profitieren davon. Naturschutzfachlich wurden die Projekte begleitet von der höheren Naturschutzbehörde der Regierung der Oberpfalz. Der Leiter des Forstbetriebs Flossenbürg Stefan Bösl unterstrich vor Ort: „Bei uns fühlt sich der Schwarzstorch wieder wohl.“
Partner des Unternehmens Bayerische Staatsforsten bei der Durchführung der Maßnahmen ist der örtliche Maschinenring Neustadt/Waldnaab. Er verfügt über den technischen Sachverstand und das notwendige Gerät. Zugleich werden die Dienstleistungen an lokale Landwirte vergeben und so die Region gestärkt.
Insgesamt geben die Bayerische Staatsforsten rund 8,5 Millionen Euro im zweiten Halbjahr 2005 für Naturschutz, Erholung, Wildparke, Schutzwaldsanierung und Schutzwaldpflege aus. Diese sog. „besonderen Gemeinwohlleistungen“ werden zu 90 Prozent durch Zuwendungen vom Freistaat Bayern finanziert.
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