Starke Holzindustrie fördert naturnahe Forstwirtschaft
Die Bayerischen Staatsforsten teilen nicht die Befürchtungen des Bund Naturschutz Bayern (BN), wonach angeblich durch die Ansiedlung von Großsägewerken die naturnahe Forstwirtschaft gefährdet wird.
(30. November 2006) – Regensburg Im Gegenteil: Die hohe Nachfrage nach Holz mit einhergehenden Preissteigerungen ermöglicht es den Waldbesitzern in Bayern, ihre Wälder zu pflegen und notwendige Reinvestitionen zu tätigen. Nur so entsteht der Mischwald von Morgen.
Die Waldbehandlung bei den Bayerischen Staatsforsten richtet sich, anders als vom BN angenommen, dabei nicht nach der aktuellen Nachfrage, sondern nach langfristigen waldbaulichen und naturschutzfachlichen Zielen und nach regelmäßigen Bestandserhebungen. Im bayerischen Staatswald wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 5,4 Millionen Festmeter des umweltfreundlichen Rohstoffes Holz genutzt. „Damit bleiben wir deutlich unter dem Zuwachs von 6,9 Millionen Festmetern, der bei der Bundeswaldinventur II 2003 von unabhängigen Forstfachleuten gemessen wurde“, so Vorstand Reinhardt Neft.
Auch die Befürchtungen des BN, Großsägewerke würden die Waldbewirtschaftung bestimmen, entbehren jeglicher fachlicher Grundlage. Oberster Bewirtschaftungsgrundsatz der Bayerischen Staatsforsten ist und bleibt, dass ein naturnaher und nachhaltig gepflegter Mischwald mit Bäumen aller Altersphasen am stabilsten auf die Klimaveränderungen der Zukunft vorbereitet ist. Zum Schutz alter Wälder und Bäume hat die Bayerische Staatsforsten erst in diesem Jahr ein neues Schutzprogramm aufgelegt. In engem Austausch mit der Wissenschaft und Biologen werden in ganz Bayern Konzepte zur ökologischen Bereicherung durch Totholz, Biotopbäume und alte Bäume in unseren Staatswäldern entwickelt und umgesetzt.
Die Bayerischen Staatsforsten beliefern alljährlich über 1.000 Holzkunden jeglicher Größenordnung. „Kundenorientierung heißt für die BaySF: Jeder Kunde bekommt bei uns individuelle Konditionen“, so Vorstand Reinhardt Neft.
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