Wanderer und Bayerische Staatsforsten gehen gemeinsame Wege - Neue Wegekooperation beschlossen
Vorstand Reinhardt Neft und der Präsident des Landesverbandes Bayern der Deutschen Gebirgs- und Wandervereine, Dr. Helmut Reinel, unterzeichneten eine Grundsatzvereinbarung über die zukünftige Ausweisung und Markierung von Wanderwegen auf Flächen der Bayerischen Staatsforsten (BaySF).
(21. November 2007) – Regensburg Die neu vereinbarte Kooperation will die Wanderangebote für alle Erholungssuchenden im Wald verbessern. Neft: „Wir freuen uns, mit dem Landesverband und seinen Gebietsvereinen erfahrene Partner bei der Betreuung des umfangreichen Wanderwegenetzes gewonnen zu haben. Wir heißen alle Wanderer und Naturfreunde in den Wäldern der BaySF herzlich willkommen.“ Geregelt werden künftig Bau, Unterhalt und Markierung von Wanderwegen.
Die 14 Gebietsvereine repräsentieren fast 100.000 Mitglieder und haben in langer Tradition die schönsten und interessantesten Wanderwege in den bayerischen Mittelgebirgen vom Spessart bis zum Bayerischen Wald erschlossen. Reinel: „Unsere vielen Wegewarte markieren seit Jahrzehnten ehrenamtlich ein Netz von über 35.000 Kilometern. Wir sind froh, mit dem wichtigsten Grundbesitzer diese zukunftsweisende Vereinbarung getroffen zu haben, die einen verlässlichen Rahmen schafft und klare Zuständigkeiten zuweist, aber auch Raum für die regionalen Besonderheiten lässt.“ Durch die engere Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung können die attraktiven Wanderangebote für die beliebteste Art der aktiven Erholung in Deutschland weiter ausgebaut werden, betonen Neft und Reinel.
Nach dem Startschuss in Regensburg werden in den kommenden Monaten die Forstbetriebe der BaySF vor Ort im Rahmen ihrer regionalen Erholungskonzepte mit den Gebietsvereinen Regionalvereinbarungen zu einzelnen Wanderwegenetzen treffen. Als neues Element wird die „Wegepatenschaft“ eingeführt, bei denen die Wandervereine die Kontrollen hinsichtlich des Zustandes der Wanderwege abseits der Forststraßen übernehmen. Die eigentlichen Verkehrssicherungsmaßnahmen übernehmen die BaySF.
Die Bayerischen Staatsforsten unterhalten insgesamt rund 25.000 Kilometer Forststraßen. Daneben existiert ein Netz von Pfaden, Steigen und Spazierwegen. Besonders attraktive Abschnitte sind als Wanderwege markiert. Über 500 Parkplätze, 150 Kilometer Reitwege, 2000 Kilometer markierte Radwege sowie 150 Lehrpfade und zahlreiche weitere Erholungseinrichtungen wie Spielplätze, Aussichtstürme oder Wildgehege komplettieren das Angebot im bayerischen Staatswald.
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