Zentrum für Energieholz

Zentrum für Energieholz

Die volle Ladung Energie!

Hackschnitzel sind gespeicherte Sonnenstrahlen. Bäume speichern vom Frühjahr bis in den Herbst Sonnenenergie und wandeln diese in Zucker um. Der Wald wächst und bildet Holz. Seit Jahrtausenden nutzen wir Menschen diese gespeicherte Sonnenenergie, um behagliche Wärme in unser Haus zu bringen, Essen zuzubereiten oder in warmen Wasser zu baden. Oder auch nur, um ein knisterndes Kaminfeuer und sanft lodernde Flammen zu genießen.

Klimaneutrale Energie
Der Klimawandel ist in aller Munde. Die Reduktion des CO2-Ausstoßes als Teil des Klimaprogramms Bayern 2020 ist erklärtes Ziel der Landespolitik. Ziel ist der Ersatz von fossilen Energieträgern wie Öl oder Kohle durch regenerative Energien (Wind, Wasser, Sonne oder nachwachsende Rohstoffe). Regenerative Energien sollen mindestens 20% des Primärenergieverbrauchs tragen. Warum Waldhackschnitzel dabei so wichtig sind? Holz stößt bei der Verbrennung nur so viel klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) aus, wie ein Baum im Laufe seines Lebens gebunden hat.

Wärme und Strom aus Holz
Biomasse ist in Bayern das wichtigste Standbein der regenerativen Energien. Dazu zählen alle Formen von Energieträgern, die aus biologischen Rohstoffen und Abfällen gewonnen werden. Holz aus dem Wald und Altholz aus Möbeln und Dachstühlen liefern wiederum den größten Anteil der Energie aus Biomasse. Noch vor Wasser-, Wind- und Solarenergie sind Waldhackschnitzel spitze.

Energie aus den Bayerischen Wäldern
Das Unternehmen Bayerische Staatsforsten ist beim Megatrend "Energie aus Biomasse" dabei. Im Kalenderjahr 2008 werden etwa 800.000 Schüttraummeter Hackschnitzel mit einem Energieinhalt von über 600.000.000 Kilowattstunden gewonnen. Damit können 60 Millionen Liter Heizöl ersetzt werden!

Mehr als nur Energiegewinn
Nicht nur das Klima profitiert von der Wärmegewinnung aus Waldrestholz: Der Waldbesitzer verlängert die Wertschöpfungskette durch die Nutzung der bisherigen Ladenhüter der Holzernte: Baumkronen und Äste, gebrochene Stammteile und Sortimente aus der Waldpflege.
Der Wald ist Gewinner der Energieholznutzung: Die Gefahr durch den Borkenkäfer verrringert sich, weil weniger bruttaugliches Material im Wald verbleibt. In die Nachhaltige Pflege von Laub- und Mischwäldern kannn mehr Zeit und Arbeit investiert werden.

Das Zentrum für Energieholz
Das Zentrum für Energieholz ist als Teil der Bayerischen Staatsforsten Ansprechpartner innerhalb der Unternehmenssparte "Energieholz". Das Zentrum beliefert Biomasseheizkraftwerke und Biomassehöfe mit Waldhackschnitzeln und Energierundholz. Brennhholz zur Selbstwerbung für ihr Kaminfeuer erhalten Sie noch immer vor Ort von Ihrem Förster.
Neben den aus dem Staatswald entnommenen Hackschnitzeln kaufen die Bayerischen Staatsforsten auch Energieholz von privaten und körperschaftlichen Waldbesitzern.

Downloads

Kontakt:
Zentrum für Energieholz
Ettaler Straße 3
82487 Oberammergau
info-zfe(at)baysf.de

Ansprechpartner